Die Testverfahren
Intelligenzdiagnostik
Anhand von Intelligenztests untersuchen wir Begabungsniveau und -struktur, Wahrnehmungsorganisation und Informationsverarbeitung des Kindes. Es kommen sprachgebundene Verfahren wie z.B. die K-ABC und der HAWIK-III sowie sprachfreie Verfahren wie der CFT 20 und der SON-R 2 ½-7 zum Einsatz.
Leistungsdiagnostik/ Neuropsychologische Diagnostik
Insbesondere bei hirnorganischen Beeinträchtigungen, Entwicklungs- störungen, Intelligenzminderungen und Teilleistungsschwächen werden anhand spezieller Tests spezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten wie Aufmerksamkeit und Konzentration, Lernen und Gedächtnis sowie Handlungsplanung überprüft.
Entwicklungsdiagnostik
Entwicklungstests überprüfen die entwicklungsrelevanten Funktionsbereiche einer bestimmten Altersstufe, so z.B. der ET 6-6 für Kinder im Alter von 6 Monaten bis 6 Jahren oder der Wiener Entwicklungstest für Kinder von 3 bis 6 Jahren.
Umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten (Lesen, Rechtschreiben, Rechnen) werden in der Regel ab Ende der 2. Klasse überprüft. Voraussetzung sollte sein, dass zuvor eine schulpsychologische Untersuchung den Verdacht auf eine entsprechende Entwicklungsstörung mit Krankheitswert ergeben hat.
Projektive Testverfahren
Sie dienen vorwiegend der Hypothesenbildung zur Persönlichkeit des Kindes und zu den vom Kind erlebten Beziehungen und müssen durch objektive Testverfahren sowie durch Anamnese und Exploration ergänzt werden.














